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Susann Stein

Politik und Kommunikation/ Pressesprecherin
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Kindheitstraum verwirklicht: Umschulung zum Baugeräteführer

Der gelernte Koch Sebastian Ritzer schult am BBZM Magdeburg zum Baugeräteführer um. Wie es zum Wechsel vom Kochlöffel zum Kettenbagger kam, berichtet er in unserer Verbandszeitschrift.

 

 

Herr Ritzer, wie sind Sie zum Bau gekommen?

Die Bauwirtschaft hat mich aufgrund der Entwicklungsmöglichkeiten schon immer interessiert. Da ich gern mit Maschinen arbeite und an Technik interessiert bin, hat sich der Beruf des Baugeräteführers für mich regelrecht angeboten.

... und während der Ausbildung wird nur gebaggert? Das kann doch langweilig werden.

Der Ausbildungsberuf ist vielseitiger als man denkt! Wir lernen Mauern, die Anfertigung von Gegenständen im Metallbereich, es wird gefeilt, Bolzen werden gedreht – all das gehört zur Ausbildung des Baugeräteführers. Einen wichtigen Part nimmt zudem Hydraulik und Pneumatik ein. Nur mit Kenntnissen in diesen Bereichen versteht man, wie der Bagger mit seiner Steuerung funktioniert. Sollte der Bagger kaputtgehen, kann man dem Monteur bereits Hinweise geben und die Reparaturzeit verkürzen.

Klingt nach viel Abwechslung! Aber die Praxis im Bagger kommt dabei nicht zu kurz, oder?

Auf keinen Fall. Hier auf dem Hof des BBZM haben wir zwei Mobilbagger, einen Minibagger und einen Radlader. Viele Übungen stehen auf dem Stundenplan, von Verbau setzen bis hin zu Baugruben ausheben. Dabei ist man nie allein und hat viel mit anderen Gewerken zu tun. Das liegt mir.

In Kürze haben Sie ihre Ausbildung abgeschlossen. Was sind Ihre weiteren Ziele?

Auf dem Bau gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten vom Vorarbeiter bis zum Werkspolier. Ich selbst würde gern die Schulung zum Baumaschinenmeister absolvieren und so mehr über Fahrzeugpflege und Reparaturen lernen. Ein Lehrjahr geht zu Ende und ein neues beginnt.

Was muss man für die Ausbildung mitbringen?

Grundkenntnisse in Mathe und Physik und natürlich die Begeisterung für Technik sind wichtig. Am BBZM erfährt man während der Ausbildung viel Unterstützung und hat Berufsschullehrer und Meister für Fragen vor Ort – eine gute Atmosphäre und Ausbildung, die ich jedem empfehlen kann.

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