Screenshot of Music Academy

Susann Stein

Politik und Kommunikation/ Pressesprecherin
+49 341 33637-39 |

Bauindustrie formuliert Erwartungen für 2019

  • Neujahrsempfang des Bauindustrieverbandes Ost in Potsdam
  • Branche betont partnerschaftliches Verhältnis beim Bauen

Der Bauindustrieverband Ost stimmte sich gemeinsam mit Vertretern aus Bauwirtschaft, Politik und Verwaltung am 10. Januar 2019 zum Neujahrsempfang in Potsdam auf das neue Jahr ein.

Verbandspräsident Wolfgang Finck formulierte für das neue Jahr drei Herausforderungen, auf die die Branche gemeinsam mit seinen Partnern Lösungen finden müsse. Erstens wünschte er sich, dass das Verhältnis zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern noch partnerschaftlicher wird. Dazu gehören vor allem eine transparente Kommunikation und ein Agieren auf Augenhöhe. Die Branche wünsche sich, dass die Bauverwaltungen ihre Bauherrenkompetenz wahrnehmen und verlässliche Entscheidungen treffen.

Finck betonte zweitens, dass der digitale Wandel zu den Megathemen des neuen Jahres gehöre: „In diesem Jahr müssen wir die wichtigen Grundsteine für den digitalen Wandel legen. Das betrifft zu allererst unsere Unternehmen selbst. Wir müssen unsere Betriebs- und Bauabläufe noch besser auf das digitale Zeitalter einstellen. Aber vor allem ist die Politik gefragt, endlich den Breitbandausbau voranzubringen, damit unsere dezentral agierende Branche auch jenseits der Ballungsräume mit großen Datenmengen umgehen kann.“

Als dritte Herausforderung nannte Finck den Fachkräftemangel. „Wir müssen 2019 nutzen, um noch intensiver nach Lösungen für unser Fachkräfteproblem zu suchen. Der zunehmende Mangel an Fachpersonal wird für unsere Unternehmen immer gravierender. Aber nicht nur für die Unternehmen wird die Suche nach qualifiziertem Personal zum Engpass. Es muss uns daher gemeinsam gelingen, junge Menschen für eine Tätigkeit im Baubereich zu begeistern.“

In der Verwaltung ist die Frage der Nachwuchsgewinnung ebenfalls angekommen. „Das Thema der Fachkräftegewinnung ist unser Thema Nummer eins. Die Zeit der großen Einsparungen in der Personalplanung ist vorbei. Beispielsweise hat der Landesbetrieb Straßenwesen ein Einstellungsportfolio von 321 Stellen“, betonte Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Finck zeigte sich überzeugt, dass in einem engen Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft die richtigen Weichen in 2019 gestellt werden können.

Auch der Berliner Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel betonte die wichtige Partnerschaft mit der Bauwirtschaft: „Die Wachstumsdynamik Berlins ist ungebrochen. Um dem bereits erfolgten und weiter absehbaren Zuzug gerecht zu werden, wird das Land Berlin weiterhin kräftig in die Infrastruktur und das Wohnungsangebot investieren. Um diese Ziele auch baulich umsetzen zu können, setzen wir weiterhin auf die Partnerschaft mit der Bauwirtschaft.“

 


Zum Download:


Veröffentlicht am:

Zurück

Weitere Artikel