Vergangenen Freitag fand in Dresden eine ganz besondere Veranstaltung der ostdeutschen Baubranche statt: der Bautag 2026 des Bauindustrieverband Ost e. V. 👩🎓 🤵 🎉
Ein Abend, der eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig der Austausch innerhalb unserer Branche ist und wie viel Innovationskraft, Fachwissen und Zukunftsorientierung in der ostdeutschen Bauindustrie stecken.
Zu Beginn wurde das jährliche Branchentreffen, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik zusammenkommen, durch unseren Präsidenten Jörg Muschol eröffnet.
💬 Ein starkes politisches Grußwort kam von der Sächsischen Staatsminister Regina Kraushaar (Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung). Sie betonte zurecht: Mehr Bauen gelingt nur mit schnelleren Verfahren, praxistauglichen Standards und verlässlichen Investitionen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des „Preises der Ostdeutschen Bauindustrie 2026”, mit dem der Bauindustrieverband Ost e. V. inzwischen seit 22 Jahren herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Bauingenieurwesen und Architektur auszeichnet. Damit würdigen wir junge, talentierte und innovative Menschen, die mit ihren Arbeiten konkrete Antworten auf die Fragen unserer Zeit liefern. 🎓
👏 Herzlichen Glückwunsch an Tanja Stoll von der Technische Universität Dresden. Ihre Arbeit zur Lagerungsfähigkeit temperaturabgesenkter Asphalte greift ein hochaktuelles Thema für den Straßenbau auf.
👏 Ebenso herzlichen Glückwunsch an Alexander Ostrovskis und Leo Dinkelacker von der HTWK Leipzig - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Leipzig. Ihr Transformationskonzept zur Nachnutzung sächsischer Spinnmühlen zeigt eindrucksvoll, wie Bestand, Innovation und neue Nutzungsideen zusammengedacht werden können.
🤝 Ein Dank gilt auch den Jurymitgliedern Prof. Dr. Ing. Klaus Holschemacher von der HTWK und Peter Weber von Atelier Schmelzer Weber Architekten PartGmbB sowie an den jeweiligen Betreuerinnen Dr. Ing. Christiane Weise und Prof. Dipl. Ing. Dorothea Becker für ihre Beiträge zur Preisverleihung.
▶️ Der Bautag 2026 hat deutlich gemacht:
Die Zukunft der ostdeutschen Bauindustrie entscheidet sich nicht nur auf den Baustellen von heute, sondern vor allem in den Köpfen der nächsten Generation. Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten sowie Nachwuchsführungskräfte bringen neue Perspektiven, innovative Lösungen und den Mut mit, bestehende Wege zu hinterfragen. Nachwuchsförderung ist deshalb weit mehr als eine Investition in die Zukunft. Sie ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass die ostdeutsche Bauwirtschaft auch morgen leistungsfähig, innovativ und wettbewerbsstark bleibt.
👇 Einblicke in den Abend gibt es in unserer Fotoreihe. Sie sind herzlich eingeladen sich durchzuklicken. 📸
Fotos: © Marcus Hartelt
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