Sachsen an der Spitze im Bundesländerindex
Dem Freistaat Sachsen wird als Wirtschaftsstandort im aktuellen „Bundesländerindex Familienunternehmen 2025“, einer Studie des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, ein Spitzenplatz eingeräumt. Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V. (BIVO), ordnet die Platzierung des Freistaats im Ranking wie folgt ein:
„Die ostdeutsche Bauindustrie zeigt sich erfreut über die Spitzenplatzierung Sachsens. Sie zeigt, dass der Freistaat im Standortwettbewerb konkurrenzfähig ist und über das nötige Potenzial verfügt. Eine attraktive Standortrolle geht erfahrungsgemäß mit mehr unternehmerischer Planungssicherheit einher, sie erleichtert Investitionsentscheidungen und begünstigt Neuansiedlungen sowie Erweiterungen bestehender Betriebe. Im veröffentlichten Index punktet Sachsen dabei insbesondere in den Bereichen Arbeit und Humankapital, Finanzierung, Versorgungsinfrastruktur und wirtschaftsnaher Forschung.
Entscheidend ist dabei, anzuerkennen, dass Ansiedlungspolitik auch Baupolitik ist. Jede erfolgreiche Unternehmensansiedlung stärkt die Region und schafft Wertschöpfung. Gleichzeitig hat sie ganz konkrete Folgen vor Ort. Sie bedeutet einen zusätzlichen Bedarf an Wohnraum, Gewerbe- und Industrieflächen sowie an einer leistungsfähigen Infrastruktur. In der Praxis geht Ansiedlung somit fast immer mit Bauvorhaben einher, die rechtzeitig vorbereitet, ermöglicht und umgesetzt werden müssen. Sachsen kann dabei auf eine starke und erfahrene Bauwirtschaft vertrauen. Damit der aktuelle Rückenwind dauerhaft zu Wachstum führt, müssen Ansiedlungs- und Baupolitik konsequent zusammen gedacht werden. Verlässliche Investitionen und Verfahren, die Planen und Bauen wieder schneller und kalkulierbarer machen, sind Voraussetzung dafür, dass der zusätzliche Bau- und Infrastrukturbedarf vor Ort rechtzeitig realisiert werden kann.“
Der Bauindustrieverband Ost e. V. vertritt die Interessen von 260 Bauunternehmen mit 20.000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Potsdam, 30. Januar 2026
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