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Susann Stein

Politik und Kommunikation/ Pressesprecherin
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Fachkräftesicherung in der Bauwirtschaft

In den vergangenen Jahren ist der Fachkräftebedarf in der deutschen Bauwirtschaft erheblich angestiegen. Wie in den meisten anderen Branchen liegt auch in der Bauwirtschaft die Ursache im demografischen Wandel. Rückläufige Geburtenzahlen bewirkten eine schleichende Überalterung der Gesellschaft und führten zu einer erheblichen Verringerung der Erwerbstätigen. Zuletzt gestiegene Geburtenzahlen ändern nichts an der sich weiter zuspitzenden Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die Zuwanderung konnte bisher nur punktuell und in wenigen Berufsbildern Abhilfe verschaffen. Diese Entwicklung wirkt sich massiv auf die Wettbewerbsfähigkeit für die Bauunternehmen aus. Daher beschäftigt sich der Bauindustrieverband Ost e. V. (BIVO) seit vielen Jahren mit den Ursachen und Folgen des Fachkräftemangels in der Bauwirtschaft.

Mit dem Generationenproblem steht das Baugewerbe allerdings nicht allein da, wie der Vergleich mit dem Produzierenden Gewerbe offenbart. Das heißt, Nachwuchssorgen sind zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem geworden. Bei der Gewinnung von Arbeitskräften befindet sich die Bauwirtschaft also in einem harten Konkurrenzkampf mit der übrigen produzierenden Wirtschaft, die ebenfalls mit attraktiven Angeboten um den Nachwuchs wirbt.

Der Bauindustrieverband Ost hat bei seinen Mitgliedsunternehmen Daten zur gegenwärtigen Beschäftigungssituation abgefragt, um daraus ein komplexes Bild der Fachkräftesicherung in der ostdeutschen Bauindustrie zeichnen zu können. Die Ergebnisse finden Sie im vorliegenden „Schwarzbuch Bauwirtschaft – Zukunft der Fachkräftesicherung“.

Neben der Beschreibung der aktuellen Fachkräftesituation in den Bauunternehmen werden Prognosen zum zukünftigen Bedarf an gewerblichen Arbeitnehmern und Bauingenieuren gegeben. Abschließend zeigt der Verband Wege auf, die die Branche für die zukünftige Fachkräftesicherung gehen sollte.


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